Schützenbrauch

Allgemeines

Im 30-jährigen Krieg (1618-1648) bürgerte sich bei den damaligen Truppen ein, Feldherrn und hohe Persönlichkeiten mit Schüssen zu begrüßen. Als Ausdruck der Referenz wird heute bei kirchlichen und weltlichen Festen als Ehrensalut (ital. "salutare", bedeutet "grüßen") "zur Ehre Gottes" und der Festgäste feierlich geschossen.

Schützentradition im Land Salzburg

Die Tradition der Salzburger Schützenformationen lässt sich nachweislich bis zum Jahr 1278 (Gründungsurkunde des Oberndorfer Schiffer-Schützen-Corps) zurückverfolgen. Die aktuell 5.700 aktiven Mitglieder in 108 Schützen- und Gardeformationen des Landes Salzburg gliedern sich in:

  • Bürgerwehren und Garden
  • Historische Wehrschützen
  • Festschützen
  • Böllerschützen
  • Prangerstutzenschützen
  • Handböller- oder Weihnachtsschützen

Andenken bewahren

Der Verlauf der Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten. Die Salzburger Schützen fühlen sich ganz besonders auch den historischen Ereignissen in unserem Land verbunden. Für junge Leute wird durch das Fördern von Geschichtsbewusstsein die Salzburger Vergangenheit erlebbar und nachvollziehbar.

Beispielsweise wird mit der jährlichen Anton-Wallner-Gedenkfeier den historischen Ereignissen zur Zeit der Franzosenkriege gedacht.

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